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Preisblasen in Immobilienmärkten

Interview zur Preisblase
Preisblasen in Immobilienmärkten

Die allgemeine und forschungsnahe Literatur zu Immobilienpreisblasen ist sowohl für deutsche Märkte als auch international sehr reichhaltig und insbesondere auf Zeiträume mit starken Preisanstiegen konzentriert. Im Kern stehen Größen wie Geldpolitik und Kreditvergabe sowie marktliche Größen, die sich auf Angebot und Nachfrage zurückführen lassen. Diesem letztgenannten Aspekt folgt auch dieses Discussion Paper, in dem ein etabliertes Maß aus Finanzmärkten auf Immobilienmärkte adaptiert wird. Der W-Index lässt sich für unterschiedliche Segmente, Regionen und im Zeitablauf nutzen und stellt ein Maß der relativen Knappheit dar, anhand dessen sich die Preiswirkung von Transaktionen ablesen lässt. Zur Veranschaulichung werden Berechnungen für die sehr unterschiedlichen Städte Hamburg und Freiburg vorgenommen, die ergeben, dass für beide Städte ein Anstieg des Blasenrisikos von 2009 bis 2012 zu verzeichnen war, der in der Zwischenzeit wieder auf moderatere Werte zurückgegangen ist.

Zur Studie existiert auch eine kurze Zusammenfassung.

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