Seit 2015 erhebt das Center for Real Estate Studies (CRES) im Auftrag von Porta Mallorquina Real Estate regelmäßig Marktstudien zu den Ferienimmobilienmärkten auf Mallorca, Ibiza und Menorca. Auch 2026 finden sich wieder viele spanndene Aspekte zum Immobilienmarkt auf Mallorca - einem der beliebtesten Ferienziele der Deutschen. Eine Erkenntnis sei gleich vorweg genommen. Der Markt folgt dem positiven Trend der Vorjahre.

Angebot
- Starke Angebotszunahme im Südosten (+24%) und Nordosten (+21%).
- Spitzenmeerblick und Luxuspools werden seltener und machen anteilig jeweils nur noch rund 2% des Angebots aus.
- Einfache Objekte werden deutlich weniger (-16%) und machen nur noch etwas mehr als 6% des Angebots aus.
- Luxusobjekte nehmen wieder zu (+18%, inselweiter Anteil bei 4%) — besonders dort, wo sie erwartet werden: im Südwesten (+84%)
Preise
- Breit getragener Preisanstieg auf hohem Niveau: Inselweit steigen die Quadratmeterpreise um 9,8 Prozent auf 7.370 Euro. Damit setzt sich der langfristige Aufwärtstrend fort — nicht als Ausreißer, sondern als strukturelles Marktmerkmal.
- Bestandsobjekte verteuern sich um rund 12 Prozent, Neubauten lediglich um 4 Prozent. Trotz höherer Quadratmeterpreise für Neubauten (+24 Prozent gegenüber Bestand) verliert der Neubau an Preisdynamik.
- Während der Südwesten und Palma City ihre Spitzenposition festigen, steigen im Palma Umland, im Norden und in der Inselmitte die Quadratmeterpreise überdurchschnittlich stark (bis zu +17 Prozent). Der Nordosten rutscht preislich in die Gruppe der günstigsten Regionen ab.
- Wohnungen kosten im Schnitt rund 12 Prozent mehr pro Quadratmeter als Häuser und Villen.
- Einzelne Highlights sind weniger wichtig als das Gesamtpaket: Meerblick und Pool zeigen isoliert betrachtet teils widersprüchliche Preisbilder. Der Mehrwert entsteht zunehmend aus der richtigen Mischung von Lage, Objektart, Ausstattung und Marktumfeld — einfache Heuristiken greifen nicht mehr.
Hier finden Sie die Studie zum Immobilienmarkt auf Mallorca 2026 zum Download.